Eva-Maria Eleni: „Was passiert eigentlich mit Menschen, die den Weg nach innen nicht gehen wollen?“

Was passiert eigentlich mit Menschen, die den Weg nach innen nicht gehen wollen, die sich weigern und stur auf ihrem bekannten Lebenswegs beharren?

So Ă€hnlich lautete eine Frage, welche mich erreicht hat. Und sie ist gut! Sie ist gut, weil sie einmal mehr dabei hilft, die TĂŒcken des Ego-Verstandes zu entlarven. Außerdem ist sie nur ein exemplarisches Beispiel von vielen Ă€hnlichen Fragen, die alle in etwa so beginnen wie: „Was geschieht, wenn… Was kommt, wenn…. “

Diese Frage ist aber weniger gut, wenn du insofern auf sie anspringst, als dass du eine inhaltliche Antwort zu erhalten hoffst. Folgst du ihr inhaltlich, willst hier etwas wissen, so gerĂ€tst du in die Gedankenwelt von Ideen und Projektionen. Sie aber haben mit dem Lebensweg eines anderen eher wenig zu tun, sondern viel mehr mit dir – mit deinen Erwartungen, Hoffnungen, mit dem Drang deines Egos dich dazu zu bringen, verstehen zu wollen. Aber ganz besonders viel hat es damit zu tun, wie du dich und dein Umfeld wahrnimmst, in welcher Rolle du dich sozusagen selbst siehst. Es geht hier also ganz besonders um DEINE Identifikation und um DEINE Gewohnheiten.
Das ist deswegen wichtig, es zu erkennen und zu durchbrechen, weil du dir durch diese verinnerlichte Haltung und Einstellung zu dir und deinem Umfeld immer wieder dieselben Situationen erschaffen wirst. Dies hast du schon sehr lange, aber nun will dieser Kreislauf durchbrochen werden.

Daher kannst du, anstatt inhaltlich Antworten zu finden, diesen gesamten Vorgang einfach einmal beobachten. Betrachte einfach mit einem gewissen Abstand, welche Gedanken sich um diese Sache/Frage herum zu kreisen beginnen. Hier kannst du nĂ€mlich außerordentlich viel ĂŒber dein Ego erfahren und entlarven.
Was kommt da in dir hoch?

Und dann frage dich ganz einfach:
Muss ich diesen Gedanken inhaltlich wirklich nachgehen, sie herumdrehen, durchdenken, mich hier und dahin wenden, darf mich womöglich gar nicht zur Ruhe begeben (einschlafen), bevor ich nicht eine passende Antwort gefunden haben, die mich endlich ruhiger werden lÀsst usw.?
Vielleicht musst du dies ja alles nicht, sondern du kannst einfach einmal einen Schritt zurĂŒck machen und beobachten. Du kannst dich fragen, WER diese Dinge eigentlich wissen will, und ob sie fĂŒr DICH wirklich so wichtig sind, wie sie dir vorĂŒbergehend erscheinen mögen.
Kommen diese Gedanken nicht auch wie aus dem Nichts und verschwinden irgendwann auch wieder?
Du selber aber, verschwindest du mit diesen Gedanken, oder bist du nicht dennoch immer noch HIER und JETZT prÀsent?
Wie viele Gedanken hattest du wohl schon in deinem Leben und wie viele davon sind irgendwann einfach verschwunden?
Bist du selbst aber jemals verschwunden?
Erscheint es dir eigenartig, so etwas zu fragen? So lass dir sagen, dass so eine Erkenntnis wirklich wichtig sein kann. Zu oft glaubst du an deine Gedanken. Wenn du in ihrem Sog bist, hast du schier Angst, sie loszulassen, weil du dich in deiner Identifikation irgendwie ausgeliefert fĂŒhlst und es dir anmutet, als ob deine Existenz gar davon abhinge, doch endlich die richtige Antwort zu finden. Aber sobald dir bewusst wird, wie oft dich Gedanken schon verlassen haben und dies nie dazu gefĂŒhrt hat, dass du ebenfalls verschwunden wĂ€rest, wird klar, dass DU deine Gedanken nicht sein kannst und dass du sie gar nicht so sehr brauchst, wie du immer gedacht hast. Vielleicht musst du dich dann nicht mehr so sehr mit ihnen abmĂŒhen, mit ihnen kĂ€mpfen und ringen, sondern kannst locker lassen. Vielleicht kommst du sogar so weit, dass du Gedanken einfach nur als vorbei fahrende Autos ansehen kannst. Sie sind nicht gefĂ€hrlich, wenn du dich nicht in die Fahrbahn wirfst – im ĂŒbertragenen Sinne ist damit gemeint, dass du innerlich Kriege ausfechten kannst im Kampf der widerstreitenden, verschiedenen Meinungen und Ideen. Das zermĂŒrbt dich, raubt deinen Frieden und deine Energie, macht dich regelrecht krank. Was bleibt dann noch zum Leben ĂŒbrig, zum Genießen und einfach nur im JETZT zu sein?
Gedanken sind nicht gefĂ€hrlich, wenn du sie vorĂŒberziehen lĂ€sst. Nur ein geglaubter Gedanke, einer, der sich in dir verfĂ€ngt, wird sein Spielchen mit dir treiben und dein physisches Leben massiv zu beeinflussen beginnen. Dann wendet sich der innere Krieg nach außen und du bekommst genau das, woran du so oft denken musst.

Jenes Wesen, das du wirklich bist, benötigt nicht einen einzigen Gedanken um einfach zu SEIN! Weshalb solltest du dich damit abmĂŒhen mĂŒssen, nur weil dir angewöhnt und erzĂ€hlt wurde, dass das alles so ungemein wichtig wĂ€re. „Entglaube“ es, und du wirst dich so viele freier und leichter fĂŒhlen – und du wirst auch gewiss nicht verschwinden!

Sehnst du dich nach Erlösung, nach deiner RĂŒckverbindung mit jenem Ort des ewigen Friedens und GlĂŒcks in DIR? WĂŒnschst du dir, in dein wahres Zuhause, befreit von Ă€ußeren Erscheinungen der materiellen Welt, zurĂŒckzukehren und einfach zu SEIN – frei und leicht, ohne die so gewohnten AbhĂ€ngigkeiten?

Du findest hilfreiche Meditationen/Übungen und viele wichtige Hinweise und Einblicke in „Liebe ist Freiheit“!

Mehr zum Buch gibts hier: http://eva-maria-eleni.blogspot.com/
/buch-liebe-ist-freihe


ZusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung findest du auch in meinen anderen BĂŒchern: http://eva-maria-eleni.blogspot.com/2012/
/meine-bucher.html

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni

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