Mutter – ICH BIN – und doch jenseits aller Geschlechter.* Nicky Hamid

*Mutter – Ich Bin – beschreibt den Prozess der spirituellen Verschmelzung mit der universellen Liebe und dem göttlichen Bewusstsein, das nicht durch irdische Geschlechterrollen oder IdentitĂ€ten begrenzt ist. Es geht um das Loslassen der alten, konditionierten Muster von MĂ€nnlichkeit und Weiblichkeit und das Erkennen einer höheren Wahrheit, in der das reine Sein alles umfasst.


WĂ€hrend ich ĂŒber all die Jahre hindurch durch die weiblichen Energien geatmet und sie in mir ganz angenommen habe, spĂŒrte ich mehr und mehr die Einheit mit der Mutter.

Ich bemerkte, wie die „grobkörnigen“ Elemente meiner alten, verzerrten MĂ€nnlichkeit verblassten und an ihrer Stelle kindliche QualitĂ€ten eines jungen, neugierigen Jungen zum Vorschein kamen. Wahre StĂ€rke und Kraft liegen nicht im BedĂŒrfnis nach Kontrolle, nicht im Drang, „recht zu haben“ oder Sicherheit zu konstruieren – sie entspringen einem tiefen inneren Wissen des Selbst (des reinen Seins im mĂ€nnlichen Aspekt). Ich muss nicht lĂ€nger meinen „Stempel“ der Welt aufdrĂŒcken, sondern kann mich spielerisch mit ihren „Elementen“ bewegen.

Die Liebe, die ich BIN, könnte man „Mutterliebe“ nennen. Doch in Wahrheit ist sie jenseits aller Geschlechter.

Wenn ich loslasse, BIN ICH in reiner Bewusstheit. Ich bin das wachsame, geduldige, ewig fließende und alles umfassende Sein – in ihr/ihm/unserer Schöpfung.

Die einfachen Dinge des Lebens – Haushaltspflichten, das Schreiben einer Notiz, der Duft einer Blume, das GĂ€rtnern, das Gestalten und Erschaffen, das Gehen durch eine belebte Straße – sie alle sind Perfektion. In jedem Moment liegt das Potenzial fĂŒr etwas Neues, Frisches. Alles wird zum kostbaren Kind meiner Schöpfung.

Und wenn ich es einmal vergesse – wenn ich mich gereizt, traurig oder unvollstĂ€ndig fĂŒhle – dann ist es nur ein flĂŒchtiger Moment, der mich an die leuchtenden Farben des Lebens erinnert. Ich bin voller Dankbarkeit, hier und jetzt zu sein, und voller Freude, in so vielen unterschiedlichen „SpielplĂ€tzen“ (Dimensionen) spielen zu dĂŒrfen – gemeinsam mit so vielen faszinierenden Menschen (anderen „Ichs“), die mir neue Sichtweisen eröffnen.

Ich „brauche“ niemanden und nichts mehr – und doch ist alles und jeder immer hier, als ein unersetzlicher Teil meines Seins. Alles, was ich tun muss, ist an etwas zu denken – an dich zu denken – und du bist da.

Es gibt kein Karma mehr (die kausale Verkettung eines dreidimensionalen Glaubenssystems). Kein mĂŒhseliges inneres „Verarbeiten“ mehr. Meine beiden Leitsterne sind: „Erlauben“ und „Vertrauen“.

Alle körperlichen VerĂ€nderungen, die jetzt geschehen, sind ein perfektes Entfalten eines neuen Selbstbewusstseins – ein Übergang in ein sich entwickelndes kristallines Sein. Ich lasse das Ego los, das stets wissen und kontrollieren will. Es genĂŒgt, den Tanz zwischen dem spielenden Kind, das im Hier und Jetzt völlig aufgeht, und dem, was „zu tun ist“, zu erleben – und in den stillen ZwischenrĂ€umen verweilt die reine Bewusstheit der Mutter, die alles nĂ€hrt, stĂŒtzt und liebt, in einem Fluss von Vollkommenheit.

Die letzten Überreste alter Ängste, wenn körperliche Symptome auftauchen, die sich meinem Verstand entziehen oder keine erkennbare Ursache haben, lösen sich in reiner Bewusstheit auf – oder verblassen im bedingungslosen Licht der Mutter-Selbst (des Herzens-Geistes).

Diese Symptome sind nichts anderes als göttliche kosmische Energien, die unsere Körper durchströmen und einen völlig neuen Zugang zu Erfahrung und Erkenntnis ermöglichen. NatĂŒrlich gibt es das „Autsch, das tut weh“, das „Oh nein, nicht schon wieder“ – aber ebenso das „Wow, was ist das?“. Doch durch Vertrauen, Ruhe und Verankerung im reinen Licht des Seins werden sie alle vorbeiziehen.

Unser Körper ist göttlich – und wenn du ihn liebst, zeigt er dir, was er braucht. Falls es notwendig ist, kannst du eine Heilungsmethode wĂ€hlen, um ihm UnterstĂŒtzung und Erleichterung zu schenken. Doch er weiß, was zu tun ist, wenn wir ihm einfach glauben. Sprich mit deinem Körper so, wie eine liebende Mutter mit einem Kind spricht, das seinen eigenen Weg in der Welt findet.

Alles ist gut.
Mögest du leicht und frei reisen.

Aus der Mutter/Vater/DEM EINEN, das ICH BIN.
Ich liebe dich so sehr.


PS: BrĂŒder, es gibt viele Hinweise darauf, wie ihr euch mit den aufsteigenden Energien der Mutter in euch vertraut machen könnt. Hier ist einer:

Achtet auf eure GefĂŒhle, wenn euch etwas gefĂ€llt – und sprecht es laut aus, wenn ihr mit anderen seid. Teilt eure BEGEISTERUNG.

Erinnert euch an das GefĂŒhl, als ihr als Junge etwas unglaublich faszinierend fandet – das Wow!, das „Das ist ja großartig!“. Sagt es laut. Kein ZurĂŒckhalten, keine Zensur, kein „Das ist nicht cool“.

Nach 21 Tagen dieser Übung werdet ihr euch wie ein neuer Mensch fĂŒhlen.

Vertraut und erlaubt.

Nicky Hamid

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© Übersetzung Roswitha https://www.esistallesda.de#